Interrail durch Europa - 8 Länder in 30 Tagen

Vor einer Sehenswürdigkeit in Europa.Nach dem Abitur ging es für uns auf große Fahrt. Zunächst haben wir uns damals für circa 440,00 € einen Interrail-Pass für einen Monat gekauft, der in nahezu ganz Europa gültig war. Aber Achtung: Es gibt den Interrail-Pass in vielen verschiedenen Varianten, zum Beispiel auch für nur ein bestimmtes Land, das ist dann natürlich günstiger, oder aber auch Angebote wie: 10 Reisetage innerhalb von 22 Tagen.

Weil wir viele der infrage kommenden Städte und Länder noch nicht gesehen hatten, einigten wir uns bei der Planung der Reise darauf, eine größere Route zu wählen. Wobei wir für jede Stadt circa zwei bis drei Tage einplanten. Unsere Route verlief wie folgt: Frankfurt-Prag-Wien-Venedig-Rom-Genua-Marseille-Barcelona-Valencia-Madrid-San Sebastian-Bordeaux-Paris-Amsterdam-Frankfurt.

Der Vorteil dieser Art des Reisens war, dass wir viele Eindrücke von den verschiedensten Orten und ihren Menschen sammeln konnten. Das straffe Programm hatte allerdings auch seinen Preis, sodass wir in Spanien den einen oder anderen Strandtag einlegten. Da wir im August unterwegs waren, kam uns hier natürlich auch das geniale Wetter entgegen.

Vor dem Eiffelturm in Paris
Der Eiffelturm in Paris, unser zwölften Station.

Hostel-Lifestyle: Wie wir übernachtet haben

Unsere Übernachtungen buchten wir meistens kurzfristig – einen Tag vor oder manchmal auch am Tag der Anreise – über Internetplattformen wie Hostels.com, da man so die einzelnen Hostels gut bezüglich Preis und ihren Bewertungen vergleichen konnte. Das führte dazu, dass wir oft Fastfood-Ketten mit freiem WLAN aufsuchten, was natürlich auch dem schnellen und billigen Essen dort geschuldet war. Sofern vorhanden, waren auch die Küchen in den Hostels willkommene Möglichkeiten, sich günstig mit Essen zu versorgen.

Der größte Vorteil, den die Hostels boten, waren jedoch die Bekanntschaften, die wir dort mit anderen Backpackern machten. Da wir oft in Mehrbettzimmern übernachteten, lernten wir automatisch unsere Zimmerkollegen näher kennen oder wir kamen im Aufenthaltsraum des Hostels miteinander ins Gespräch. Das führte nicht selten dazu, dass wir abends noch mit diesen Leuten in der Stadt feiern gingen oder uns einfach einen gemütlichen Abend mit Kartenspielen machten.

Wegen solcher Erfahrungen kann ich jedem, der Europe entdecken und interessante Leute kennenlernen will, nur empfehlen, sich auf Interrail einzulassen.